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Hier einige USM-Glasvitrinen, die wir geschenkt bekamen, mit Reiseausstattungen verschiedener Art. Das Archiv hat im Herbst 2011 einen Bestand von etwa 1.700 Büchern, Dokumenten, Landkarten und Reiseführern. Die Gliederung erfolgt primär nach (1) Jahren, dann nach (2) Themen und schließlich nach (3) Titeln, innerhalb der Länder. Die ältesten Unterlagen sind von etwa 1850, die ersten Reprints etwa von 1830.
Bei der Archivierung der Reiseliteratur, sind wir inzwischen an unsere räumlichen Grenzen gestossen und müssen zudem das Sammlungskonzet neu festlegen. Unser Grundbestand muss nicht mehr stark erweitert werden. Eines Tages könnten wir eine richtige Lesestube haben, wie sie allerdings in se???????I?????hr vornehmer und guter Ausstattung das "Touriseum" in Meran schon lange hat. Da wir Wert auf die historische Einordnung des Reisens legen, haben wir auch einiges an Büchern, die den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmen der jeweiligen Zeit beschreiben. Ebenso werden thematisch alle Verkehrsmittel Eingang in Darstellung des Reisens finden. Der Gegensatz von Entwicklung und Zerstörung im Tourismus wird inhaltlich Platz in dem Reisemuseum finden. Genau hier haben wir ja inzwischen das Allerweltswort der "Nachhaltigkeit" gefunden. Aber Nachhaltigkeit ist ja nichts anderes als das Wunschlied aller Eltern für die Kinder, das sie eine lange, gute Zukunft haben mögen. Auch Goethe sprach mit seinem Förster über die nächsten 150 Jahre Waldbestand. Man schaut 30 bis 40 jahre in die Zukunft und wünscht sich ein noch besseres Leben (in Europa nicht einfach) mit mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Ressourccenschonung, damit noch Landschaft, Tiere und Lebensmittel für alle da sind. Und genau hier ist Marketing oft kein Weitspringer, sondern eine auf schnellen Erfolg getrimmte Idee vom Verkauf. Und???????I????? hier kommt dann die Achillesferse des Erfolges. Wenige beherrschen Erfolg, aber das ist die größte Kunst. Hier sind wir, der Jounalist Rudi Kulzer und ich dabei, Beispiele zu sammeln. Ein Extrem und Hinweis auf das Problem sind die kommunal erworbenen Hotels auf Palma, die dann gesprengt wurden, um ein wenig Landschaft zurückzuhaben, die man ja auch verkaufen will. In Florenz,in Rom und anderswo ist die Bevölerkung nur Statist und einige wenige verdienen. Die Toursimuskonzepte kennen üblicherweise die Bewohner in Ihren Gutachten. Aber die Bewohner sind die Gastgeber, die, die Auskunft erteilen, freundlich sein sollen, damit das Marketing der Nutznießen keinen Schaden nimmt. Hier gehört die Tourismuskonzeption grundsätzlich verändert und der Nachweis der Wohlbefindlichkeitszuwächse muß Nachhaltig erbracht werden.
Ein kleiner Teil unseres Buchbestandes, dekoriert zum Museumsfest am 3.09.2011
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Tourismuswissenschaft, Geschichte, Forschung, Marketing und Reisekultur Wir
sammeln un???????I?????d stellen zusammen: Dazu
zählen: Von fast all diesen Themenkomplexen haben wir kleine und kleinste Bestände. Der Anfang ist gemacht. Im Mai 08 erhielten wir von dem Oldenbourg Wissenschaftsverlag eine größere Bücher-sendung mit aktuellen Büchern, teils aus 2008. Ebenso erhielten wir eine Gruppe von Forschungsberichten aus der Uni Paderborn, die bis in die Gegenwart 2008 hineinreichen. Wenige neuere Werke kauften wir in 2010 und in 2011 erhielten wir eine größere Menge Themenbücher Reise geschenkt. ???????I?????2010 wirkten wir bei einer Onlinebefragung der Region mit. Hier steht meist das Marketing im Vordergrund. Im Marketing steht viel zu oft, wie in anderen Branchen auch, das langweilige "ich will mehr Gäste haben" im Vordergrund. Das Regionen mit Ihren Bewohnern nicht immer einfach nur vor Entscheidungen von Interessensvertretern und Parallwelten werden möchten, ist oft egal. Das zudem nicht jeder Gast in jede Region paßt und man nicht alles haben kann, wird oft übersehen. Das überwiegende "Goldlack" Prinzip zur Schaffung von Scheinwelten überfordert viele, viele Betriebe und Landschaften und bewirkt keine authentische und nachhaltige Entwicklung. Ein selten deutliches Zeichen ist die Tourismusentwicklung in Brandenburg 2009, wo wieder mal mehr Gäste kamen, aber weniger verdient wurde. Das ist der Punkt, der oft nicht besprochen wird: Aufwand und Wirkung. In Düsseldorf haben die Stadtbahnen bei einem Streik Geld verdient. Vielleicht kann mit weniger Aufwand an Marketingkosten und falschen Tourismuszielen mehr Geld zu verdient werden und mehr Arbeitsplätze mit Zufriedenheit und Zukunft geschaffen weden, wenn man dem globalen Konkurenzdruck nicht aussichtslos und immer schneller rot???????I?????ierend, hinterher rennt. In unserem Vorbild-Reisemuseum in Meran wird gerade in 2011 eine Ausstellung dem Kellner gewidmet. Die Zentralfigur aller (fast) gastromischen Wertschöpfung, ist meist weder per Lohn, noch Status noch Rechtssicherheit ordentlich und positiv zugeordnet Man
sieht es ja überall. Einfach nur Mehr, muß nicht richtig
sein. Energieeffizienz können wir inzwischen alle sagen, und
trotzdem wird einfach nur mehr Strom erzeugt. Gerade in Brandenburg mit seiner sinkenden Bevölkerung, aber den hohen Gästezahlen die von Brandenburg nach Brandenburg reisen, ist das einfache "Mehr Gäste haben wollen" , vielleicht nicht der einzige Weg zum Erfolg.
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